Lebenslauf

von Atilla Özcelik

Atilla Özcelik wurde in einer kleinen Stadt mit weniger als 10.000 Einwohnern in Hessen geboren. Nach seinem 3. Lebensjahr war klar, dass die technische Kapazität dieser Stadt seinen Fähigkeiten nicht mehr Genüge tun würde, so zog er mit seiner Familie in die freundliche Medienmetropole nach Köln.

Während seiner Schulzeit ließen ihn die Bits und Bytes einfach nicht in Ruhe und er musste einen Weg finden, wie er sein damals und noch heute recht teures Hobby, finanzieren sollte. Da er schon im Alter von 10 Jahren sehr geschickt Fahrräder reparieren konnte, beschloss er eine Hobbywerkstatt aufzumachen um damit die nötigen Groschen für sein Hobby zu verdienen. Später kamen natürlich auch motorisierte Fahrzeuge hinzu, Mofas, Mokicks und schließlich auch Motorräder.

Nach seiner, für Ihn viel zu langen, Schulzeit bis zum Abitur konnte er sein bis dahin gelerntes technisches Knowhow in seiner Ausbildung und Arbeit beim DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) unter Beweis stellen. Zwar lernte er jeden Tag mit Neugierde und Begeisterung ein völlig neues Aufgabenfeld kennen, aber sein Interesse an der Technik und besonders an Computern und dem Programmieren konnten nur geringfügig gedeckt werden. Er hatte einen Traum von damals in Erinnerung und sah die Möglichkeit nach seinem Aufenthalt in den U.S.A. unter anderem in Projekten mit der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA, seine Selbständigkeit in Deutschland fortzusetzen.

Das hatte für Ihn nach seiner Ausbildung zum Kommunikations-Elektroniker mit der Fachrichtung Informationstechnik, den meisten Nutzen und dieser Beruf wurde ihm ohnehin schon in die Wiege gelegt. Nichts desto trotz wollte er noch seine Fähigkeiten im Programmieren, nicht nur von TK-Anlagen (Telefon-Anlagen), sondern auch die Kreative Seite als WebDesigner und WebEntwickler mit einer zusätzlichen Fortbildung weiter entwickeln.

Atilla: „Nach nun fast über 20 Jahren „Berufserfahrung“ kann ich mittlerweile mit ruhigem Gewissen und mit viel Geduld, was nicht immer selbstverständlich ist, sagen, dass es kaum ein Problem gibt, welches sich in technischer Hinsicht nicht lösen lässt. Wegschmeißen, kann jeder! Mein Job ist nicht nur etwas zum Laufen zu bringen, in dem ich etwas austausche, was natürlich auch gemacht werden muss, sondern eine kostengünstige und umweltschonende, wie in aller Munde „Nachhaltigkeit der Ressourcen“ genannte, optimale Lösung zu finden, die auch mal eine schnelle Reparatur sein kann. Besonders in unserer Branche ist dies wichtiger denn je, da die Technik von heute schon meistens Schnee von gestern sein kann, aber eine umweltbewusste Verantwortung mit sich zieht.

Was mir in meinem Beruf besonders Spaß macht, ist zu sehen, wie am Ende doch alles glatt gegangen ist und die Erleichterung und Zufriedenheit der Kunden wirklich zu sehen und zu spüren. Technik ist nicht jedermanns Sache, aber unsere Sache ist jedermanns Problem. Deshalb helfe ich Anderen sehr gerne und verstehe auch den Frust, den man damit haben kann und versuche mein Wissen mit möglichst viel Begeisterung und Sympathie rüber zu bringen, so dass es für jeden verständlich ist. Ich habe mich oftmals gefragt, wie andere dieses Problem zu lösen versuchen, und so habe ich eine recht gute Intuition entwickeln können um mich in andere hinein zu versetzen.“

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